Filmliste

Ruhestörung 5.1

Vereinigte Planeten (Sommerhausen), 2008, 4:58 Min.

Durch sorgfältig komponierte Kameraeinstellungen, kontrastreichen Schnitt und aufwändiges Sounddesign gelingt den jugendlichen Filmemachern Frederic Gerth und Peter Staib ein eindringliches filmisches Experiment, das die tägliche Lärmbelästigung und den unterschwelligen Gewöhnungseffekt im Alltag zum Thema macht.

Ausgezeichnet auf der Jufinale (Altersgruppe 15-26 Jahre), sowie beim Wettbewerb „Klappe 2008“

 

Graphit auf Leinwand

RoundRock Film, Hanni Welter, 2007, 10:30 Min.

Ein experimentelles Portrait über eine junge Frau, die Opfer ihres eigenen Selbstbildes ist. Ihre psychische Belastungen schaffen ein Gedankengefängnis, aus dem es keinen Ausweg zu geben scheint. Ein Film über Depression und Selbstverlust, über Kreativität und Wahn.

Ausgezeichnet auf zahlreichen bundesweiten Festivals, u.a. in Ludwigsburg, Rostock, Berlin, Greifswald. Zuerkennung des Prädikats „wertvoll“ durch die Filmbewertungsstelle Wiesbaden. Mehr Infos unter www.graphitaufleinwand.de

 

Never

TVT-Produktion, Timo Fecher, 2007, ca. 7 Min.

New York der 30er Jahre. Eine Obdachlose flüchtet in ihre Traumwelt. Sie stellt sich ein Leben mit dem wohlhabenden Mann auf der anderen Straßenseite vor. Doch dann holt sie die grausame Realität ein.
Durch geschickte Verbindung real gefilmter Passagen mit digital bearbeiteten Kulissen und sorgfältige Kameraarbeit entsteht ein Film von bemerkenswerter Atmosphäre.

Ausgezeichnet auf der Jufinale 2008 (Kategorie Bildgestaltung; Publikumspreis in der Altersgruppe 15 bis 26 Jahren)

 

Einer wird Kleiner

echterfilm (Filmgruppe des Echter-Gymnasiums Elsenfeld), 2008, 9:30 Min.

Ein Schüler wird auf Grund seiner mangelnden Leistungen von seinem Lehrer so „zusammengestaucht“ dass dies sprichwörtliche Auswirkungen hat: Einer wird kleiner! Doch um ein paar Nummern zu schrumpfen hat zumindest durchaus auch seine Vorteile...

Ausgezeichnet auf den Filmtagen der bayerischen Schulen 2008

 

Shadow of the Colossus (für Suro)

MajusArts, Aschaffenburg, 2008, 2:50 Min.

Nach dem Publikumsrenner „Monkey Island“ im Vorjahr überrascht uns Flash-Animations-Spezialist Marius Fietzek auch dieses Mal mit einer rasanten, schrägen, anarchischen Persiflage auf Videospiele.

Infos und mehr Flash-Filme unter www.majusarts.de

 

Retro

Röntgenfilm (Filmgruppe des Röntgen-Gymnasiums) 2008, 11:25 Min.

Durch unsanfte Behandlung tickt die Uhr des Hauptdarstellers nicht mehr richtig. Das hat nicht nur für ihn Folgen, denn das Phänomen erweist sich zumindest für seine Umgebung als äußerst ansteckend! Als schließlich die ganze Welt rückwärts läuft, hilft nur noch sich anzupassen. Doch schon ein Flirt wird zur echten Herausforderung!

Beitrag aus dem Hauptprogramm der Filmtage der Bayerischen Schulen

 

Rush II

Inofilm 2008, 3 Min.

Eine Art Videoclip, der durch souveräne Kameraarbeit, gekonnte Montage sowie beeindruckende 3D-Animationen zu einem Trip in eine Phantasiewelt einlädt, der überzeugend ein jugendliches Lebensgefühl vermittelt.

 

Freundinnen

Videogruppe der Volksschule Gerbrunn, 2008, 5:40 Min.

Zwei  unzertrennliche Freundinnen geraten in einen heftigen Streit, als ihnen klar wird, dass sie vom gleichen Jungen hinters Licht geführt werden. Als er dann noch sein Notizbuch verliert und die beiden eine lange Liste von Telefonnummern weiterer Freundinnen bemerken, platzt den beiden der Kragen. Sie wollen ihm einen ordentlichen Denkzettel verpassen und haben einen Plan, der es in sich hat...

Ausgezeichnet auf den Filmtagen der bayerischen Schulen (Förderpreis und Publikumspreis)

 

Zu gesund ist ungesund

Grischa Erbe, Simeon Braun und die Theatergruppe des Friedrich-König-Gymnasiums Würzburg, 2008, ca. 2 Min.

Eine Sammlung von originellen Kurzclips, die das Thema „gesunde Ernährung“ so persiflieren, dass das Bundesgesundheitsministerium sicherlich nicht auf die Idee käme, diese öffentlich zum Einsatz zu bringen...

 

Warum bin ich so allein?

Informatik-AG Wiesentheit, 2008, 5:10 Min.

Ein Videoclip zu einem selbst verfassten musikalisch umgesetzten Song, der frustrierende Erlebnisse aus dem Schulalltag zum Inhalt hat.

Siegerbeitrag des Wettbewerbes „Klappe 08“

 

Ja, Schatz!

Florian Rasche, Wirsberg-Gymnasium Würzburg, 2007, 4:53 Min.

Ein von seiner Frau gequälter und unterjochter Ehemann sieht aus seiner bemitleidenswerten Situation keinen Ausweg. Bis ihn ein Freund auf die Idee bringt, das Problem doch mit einer Axt an zu gehen. Eine beeindruckende 3D-Animation zu einem makaber-komischen Liedtext.

 

Hyacinthen

GK Deutsch des Friedrich-König-Gymnasiums Würzburg, 2008, ca. 4 Min.

Die zeitgemäße filmische Umsetzung eines Gedichtes von Theodor Storm, die den Text nicht illustriert, sondern versucht, eigene Bilder zu finden.

Auszeichnung auf den Filmtagen der bayerischen Schulen und auf dem Landesfestival Crossmedia 2008.

 

Wo bin ich?

Seifenblasen-Fabrikantinnen, 10:34 min.

Der Film erzählt die Geschichte eines Mädchens auf der Suche nach ihrer eigenen Identität. Irgendwo auf dem Weg zum Erwachsenwerden, zwischen Abwegen und Hoffnung sucht sie sich ihren Weg durch die Stadt und nach sich selbst. Gedanken und Realität scheinen zu verschwimmen, wo wird sie ihre Suche hinführen?
Der experimentelle Kurzfilm beschreibt das Lebensgefühl einer heranwachsenden Generation, die Frage nach der eigenen Identität in einem Meer von Möglichkeiten, Träumen und Sackgassen. Gibt es überhaupt eine Antwort?

Ausgezeichnet auf der Jufinale (Altersgruppe 15 - 26 Jahre)

 

Die lange Nacht der Selbstgedrehten Trailer

GK Film des Wirsberg-Gymnasiums Würzburg, ca. 1,5 Min.

Es hat mittlerweile schon Tradition, dass uns die Jungs und Mädels vom Grundkurs Film am Wirsberg-Gymnasium mit flotten Trailern überraschen. Dieses Jahr war es beispielsweise die erste „Hausaufgabe“ im Rahmen des Kollegstufen-Profilkurses, die es zu erledigen galt: So findet das Filmwochenende übers Hintertürchen sogar Eingang in das Abi!

von Moritz Albert, Michael Bock, Raphael Chaurasia, Lena Heinrich, Matthias Küsters, Clarissa Lanig, Ludwig Leidinger, Markus Merchel, Dimitris Psaltis, Manuel Rommel, Peter Scharnagl, Alex Schubert und Lillian Schüssler